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Wasser ist das pulsierende Herz eines naturnahen Grundstücks. Ob Teich, Mulde oder Brunnen: Wasserflächen kühlen die Umgebung, fördern die Artenvielfalt und schaffen lebendige Orte zum Verweilen.

Wasserflächen sind wahre Hotspots der Biodiversität. Sie dienen unzähligen Arten als Trinkstelle, Lebensraum oder Fortpflanzungsstätte – von Libellen über Amphibien bis hin zu Vögeln. Doch nicht nur die Tiere profitieren: Wasser wirkt als natürlicher Puffer gegen Hitze. Durch die kontinuierliche Verdunstung an der Oberfläche wird die Umgebungsluft spürbar abgekühlt, was besonders in dicht bebauten Gebieten die Lebensqualität massiv erhöht. Zudem spielen Wasserflächen eine zentrale Rolle im modernen Regenmanagement. Sie helfen dabei, Niederschläge vor Ort zu speichern oder kontrolliert versickern zu lassen, anstatt die Kanalisation zu überlasten. So leisten sie einen aktiven Beitrag zum Schutz vor Starkregenereignissen.

Bei der Planung von Wasserflächen steht die Sicherheit und die Wasserqualität an erster Stelle. Achte bei Teichen auf flache Uferzonen: Diese ermöglichen Tieren einen sicheren Zugang und bieten Raum für filternde Wasserpflanzen, die das biologische Gleichgewicht halten. Für Strassenprojekte oder öffentliche Plätze sind offene Versickerungsmulden oder Retentionsbecken ideal, da sie technische Funktion mit ökologischem Mehrwert verbinden. Wähle einen Standort, der weder den ganzen Tag in der prallen Sonne liegt (Algengefahr) noch unter Nadelbäumen (Nährstoffeintrag). Denke bei der Gestaltung auch an die Sicherheit von Kindern und integriere bei Bedarf dezente Schutzmassnahmen, die den natürlichen Charakter nicht stören.