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Naturnah gestalten

Hier erfährst du, mit welchen Massnahmen du die Natur auf deine Fläche zurückholst, die Aufenthaltsqualität steigerst und dein Projekt fit für den Klimawandel machst.

Die Schweiz wächst. Gemäss dem Referenzszenario des Bundesamts für Statistikwird die Bevölkerung bis 2050 auf rund 10,4 Millionen Menschen anwachsen. Ein solches Bevölkerungswachstum stellt ökologische, soziale und ökonomischeFragen zugleich: Wie gehen wir mit Raum um, wie sichern wir Lebensqualität, wie gestalten wir Dichte nachhaltig?

Während Menschen aus der Stadt gerne auch mal auf dem Land wohnen würden, wollen Menschen auf dem Land viel eher dort bleiben, wo sie sind, und können sich insbesondere einen Umzug in eine Stadt kaum vorstellen.

Ob Städter oder Dorfbewohnerin, alleBefragten sind sich einig: Städte sollen den Hauptteildes Bevölkerungswachstums aufnehmen, vorAgglomerationen, und ländliche Räume sollenmöglichst geschont werden. So trifft auch etwa dieUmzonung von Landwirtschaftsfläche auf wenigZustimmung.

Für rund dieHälfte der Befragten steigt die Zustimmung aber,wenn bauliche Dichte mit mehr Grünflächen,aufgewerteten Natur- und Freiräumen, besserer ÖV-Anbindung und nachhaltigem Bauen (inkl. Installationvon PV-Anlagen und Wärmepumpen) kombiniertwird. Mehr Grün und Natur überzeugt dabei eher alsfinanzielle Anreize.

Eine Herausforderung wird sein, kleine und mittelgrosse Orte auf eine Art und Weise wachsenzu lassen, ohne den ländlichen Flair zu verlieren, der diese Orte für viele attraktiv macht. Derweit verbreitete Widerstand, Landwirtschaftsfläche umzuzonen, ist zugleich Fluch und Segen:Einerseits ermöglicht er, unbebaute Landschaften weiterhin zu bewahren und harmonischeinzubetten, andererseits zwingt er zu einer höheren Bebauungsdichte, die sorgfältig geplantwerden muss.

Schliesslich sindNaturkompensationen, viel Grün rundum und nachhaltige Gebäude, die am häufigstengenannten Anreize von Verdichtung.

Quelle: GDI-Studie "So will die Schweiz wachsen" 2026, ISBN: 978-3-7184-7176-8