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Eine charmante Gasse mit Kopfsteinpflaster, Aussengastronomie und begrünten Fassaden. Menschen flanieren an einer Vinothek vorbei.

Befestigte Flächen

Befestigte Flächen müssen keine Barrieren für die Natur sein. Durch intelligente Entsiegelung und wasserdurchlässige Beläge verwandeln wir graue Infrastruktur in funktionale Räume, die atmen können und das Klima aktiv entlasten.

Belebte Wohnstrasse mit parkenden Autos, Radfahrern und Fussgängern. Bäume und Grünflächen lockern die städtische Szene auf.
Entsiegelte Parkplätze in einem Wohnquartier

Warum sind befestigte Flächen zu reduzieren?

In einer modernen Planung geht es nicht darum, Flächen komplett ungenutzt zu lassen, sondern sie klug zu befestigen. Versiegelte Oberflächen aus Asphalt oder Beton speichern Hitze und führen bei Starkregen zu massiven Abflussproblemen. Naturnah befestigte Flächen – etwa durch Ökopflaster, Schotterrasen oder Kies – wirken diesem Effekt entgegen. Sie ermöglichen die Versickerung von Regenwasser direkt vor Ort, was den Grundwasserspiegel stützt und die Kanalisation entlastet. Zudem heizen sich diese Oberflächen weniger stark auf. Für die Biodiversität bieten die Fugen und Zwischenräume wertvolle Mikrolebensräume, die selbst in stark genutzten Bereichen wie Parkplätzen oder Quartierstrassen einen ökologischen Beitrag leisten.

„Gute Planung gibt dem Boden seinen Atem zurück.“
Ein belebter Fussweg mit bunten Blumen am Rand. Kinder spielen und fahren Rad, während Autos seitlich unter Bäumen parken.
Entsiegelter Weg anstelle eines Trottoirs

Empfehlungen für die Umsetzung

Wähle den Belag immer passend zur tatsächlichen Belastung: Wo kein schwerer Lkw-Verkehr herrscht, genügen oft wasserdurchlässige Systeme. Setze auf grosszügige Fugenanteile oder offenporige Materialien, die eine direkte Versickerung erlauben. Bei der Gestaltung von Gehwegen oder Plätzen können helle Materialien die Hitzereflektion (Albedo-Effekt) verbessern und so das Lokalklima kühlen. Achte darauf, dass der Unterbau ebenso wasserdurchlässig gestaltet ist wie die Oberfläche, damit keine Staunässe entsteht. Für Strassenprojekte ist das Prinzip der „Schwammstadt“ leitend: Leite überschüssiges Oberflächenwasser gezielt in angrenzende Grünflächen oder Mulden ab, statt es direkt in die Rohre zu führen.

Schnell-Check

Erfüllt deine Planung die wichtigsten Kriterien für eine naturnahe Gestaltung? Nutze diesen Kurz-Check, um das volle Potenzial deines Projekts auszuschöpfen.
Unbefestigte oder teilversiegelte Flächen sind kostengünstiger im Unterhalt und fördern die Bodenökologie.
Dies ermöglicht die natürliche Versickerung von Regenwasser ohne Pfützenbildung bei Starkregen.
Helle Oberflächen heizen sich weniger auf und tragen zur Kühlung des Wohn- oder Strassenraums bei.
Nur ein wasserdurchlässiger Gesamtaufbau garantiert, dass das Wasser effektiv im Boden ankommt.
Die Kombination aus fester Fläche und grüner Mulde nutzt Regenwasser direkt als Ressource für Pflanzen.
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