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Weitläufige Parkanlage mit Sportplatz, Bäumen und vielen Menschen, die picknicken oder Sport treiben. Im Hintergrund Hügel und eine Kirche.

Funktionale Flächen

Flächen mit hohem Nutzen müssen keine Naturwüsten sein. Ob Spielplatz, Begegnungszone oder Gastronomiebereich: Durch geschickte Planung lassen sich intensive Nutzung und ökologische Aufwertung harmonisch vereinen.

Grüne Wiese mit Spielplatz, Schaukel und Sandkasten vor einem Wohnhaus. Kinder spielen im Freien zwischen Bäumen und Blumen.
Naturnah gestalteter Spielplatz

Warum sind funktionale Flächen wertvoll?

Funktionale Flächen sind die Orte, an denen das gesellschaftliche Leben stattfindet. Sie sind entscheidend für die soziale Nachhaltigkeit eines Projekts. Wenn diese Orte naturnah gestaltet werden, wirken sie doppelt: Sie bieten den benötigten Raum für Spiel, Sport oder Arbeit und verbessern gleichzeitig das Mikroklima direkt dort, wo sich Menschen aufhalten. Eine kluge Materialwahl und die Integration von Vegetation machen diese Flächen robuster gegen Hitze und attraktiver für die Nutzer. Anstatt monofunktionale Asphaltwüsten zu schaffen, entstehen so multifunktionale Lebensräume, die auch bei intensiver Nutzung einen Beitrag zum Erhalt der natürlichen Ressourcen leisten.

„Gestaltung ist nicht nur, wie es aussieht, sondern auch wie es funktioniert – im Einklang mit der Natur.“
Menschen entspannen auf einer großen Rasenfläche im Park. Eine Person dehnt sich an einem Baum, im Hintergrund wird Fussball gespielt.
Hohe Aufenthaltsqualität am Spielfeldrand – auch an heissen Tagen

Empfehlungen für die Umsetzung

Kombiniere Funktion mit Natur, wo immer es möglich ist. Nutze bei Spielplätzen natürliche Materialien wie Holz, Sand und Findlinge anstelle von Kunststoff und Beton. In Begegnungszonen oder Gastronomiebereichen können mobile Pflanzkübel oder Pergolen mit Kletterpflanzen für Schatten sorgen, ohne die Flexibilität der Fläche einzuschränken. Achte auf eine Zonierung: Bereiche mit sehr hoher Trittbelastung können robuster befestigt werden, während Randzonen als wertvolle Blühstreifen oder Versickerungsbereiche dienen. Für Strassenprojekte bedeutet dies, auch Parkbuchten oder Haltestellen durch „grüne Infrastruktur“ wie Baum-Substrate unter dem Belag ökologisch aufzuwerten.

Schnell-Check

Erfüllt deine Planung die wichtigsten Kriterien für eine naturnahe Gestaltung? Nutze diesen Kurz-Check, um das volle Potenzial deines Projekts auszuschöpfen.
Holz und organische Fallschutzbeläge sind ökologisch abbaubar und heizen sich in der Sonne weniger auf.
Ein Platz dient beispielsweise sowohl als Treffpunkt als auch zur Regenwasserrückhaltung bei Starkregen.
Pergolen oder Baumgruppen sorgen genau dort für Kühlung, wo Menschen verweilen oder arbeiten.
Nicht direkt genutzte Ecken werden konsequent zur Förderung der Biodiversität und Versickerung genutzt.
Gute Planung ermöglicht Mobilität für alle, ohne den Boden komplett zu versiegeln.
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